Gašper-Mühle – eine Villa unter Hohe Tatra, die eine entspannte, private Atmosphäre, tolle Gastronomie

Geschichte der Mühle

Willkommen in Gašper-Mühle - in einer Villa, die auf dem Gelände der ursprünglichen Mühle steht, am Ende des Dorfes Batizovce, unter dem Gebirge Hohe Tatra. Unsere Mühle bietet den Besuchern eine entspannte, private Atmosphäre, tolle Gastronomie und ein unvergessliches Kunsterlebnis an! Lassen Sie sich von einer fabelhaften Atmosphäre hinreißen, entdecken Sie die Wunder der Vergangenheit, gönnen Sie sich den Luxus, genießen Sie die Liebkosung der Natur und entspannen Sie sich unter den vollwertigen Kunstwerken.

Die hundertjährige Mühle von Batizovce

 

Ohne eine Mühle könnte damals fast kein Dorf existieren, auch in Batizovce war es nicht anders. Die Einwohner hatten in ihren Feldern verschiedene Arten von Getreide angebaut - Weizen, Gerste, Roggen und Hirse - aber zuerst musste es verarbeitet werden, erst dann könnte es für Zubereitung von Speisen verwendet werden. Besonders aus Weizen wurde Mehl produziert, fürs Backen von Brot und Kuchen oder als Zutat in die Lebensmittel. Getreide aber hatte man auch für Fütterung von Vieh verwendet, und Gerstengrieß ist immer noch ein wichtiger und schmackhafter Zusatzstoff in Spezialitäten von Schweinfleisch oder als Beilage zu Rauchfleisch. Die Züchter hatten einige ihre Säcke in die Dorfmühle gebracht und am nächsten Tag könnten sie schon das gemahlte Mehl zurücknehmen, das sie dann verwendet und bis die nächste Ernte gespart haben. Obwohl die Mühle seit lange von Wasser angetrieben war, könnte das Getreide tatsächlich sehr fein bearbeitet werden. Mehl wurde gemahlen und verteilt auf dick, aber auch auf ganz zart. "Krupiar" war ein Arbeiter in der Mühle, der nur die Gerstengrützen geschnitten hatte. Die einzelnen Grützen konnte er aus ihrer harten Behälter nahezu vollkommen loswerden!


Außer Getreide hatte man in Batizovce auch Flachs verarbeitet, der für die Herstellung von Kleidung verwendet wurde. Zuerst musste man den Flachs nass machen, dann trocknen und kämmen und weiter in "buchkarnia" verarbeiten - im Raum, wo die einzelnen Flachsbündel unter schwere Holzbalken gelegt wurden, um weicher zu werden. Anbau und Verarbeitung von Flachs hatte in den Dörfern unter Hohe Tatra eine lange Tradition und es war ein wichtiger Bestandteil des Lebens der meisten Familien in Batizovce.


Zunächst waren die Mühlmaschinen von Wasserenergie versorgt. Hölzerne Räder, Ritzel, Zahnräder - alles hatte sich gedreht und die Mühle hatte ausschließlich Energie vom Strom des Bachs zum Mahlen genommen. Von Wasser waren nicht nur die Maschinen für Getreideverarbeitung getrieben, sondern auch die Geräte zur Enthärtung von Flachs in der schon erwähnten "buchkarnia". Menschen aus Batizovce erinnern sich noch heute an den Lärm aus diesem Teil der Mühle. Später, nach dem Ersten Weltkrieg, begann in Batizovce ein kleines Kraftwerk zu arbeiten – es war mit Wasserturbine getrieben, und zum Beginn des Zweiten Weltkriegs wurde das ganze Dorf elektrifiziert. Das hatte Einfluss auch auf den Betrieb der Mühle – die Mühlmaschinen begannen ihre elektrische Energie aus dem Tatra-Kraftwerk in Poprad auszunutzen.


Die Müller, an die sich noch Menschen in Batizovce erinnern, waren Juraj Kečka, Valentin Grich, Jozef Chladoň oder die Familie von Imrich. Im Jahr 2001 hat man mit Wiederaufbau der Mühlgebäude begonnen, da der Zahn der Zeit schädliche Spuren an den Wänden und schwachen Fundamenten hintergelassen hatte, die meisten der ursprünglichen Mauern mussten durch neue ersetzt werden. Im Gebäude ist es jedoch gelungen, eine der ursprünglichen Mauern und Balken zu erhalten, die damals das Dach des Gebäudes getragen hatten.



Heutige „grüne“ Gašper-Mühle

Auch heute wird die Energie des Bachs in Batizovce gut ausgenutzt... In der Gegenwart wird zwar keine Mehl gemahlen und kein Flachs geweicht, aber der Bach treibt eine Turbine eines kleinen modernen Wasserkraftwerks an, das wirklich ökologischen Strom produziert. Diese wird dann nicht nur in Netzwerk verteilt, sondern auch in der Gašper-Mühle verwendet. Außer der „reinen“ Energie aus Wasser, nützt unsere Mühle auch Energie und Wärme von der Sonne und der Erde, die unsere Mühle sogar im starken Winter angenehm erwärmen können. In der heutigen Welt, wenn wir uns das Leben ohne Strom, Heizung oder Wasserleitung nicht mehr vorstellen können und darauf nicht mehr verzichten wollen, „leiht“ sich die Gašper-Mühle alles direkt aus der Natur und es ist überhaupt nicht naturschädlich.


Die Gašper-Mühle ist einzigartig auch Dank ihrer fabelhaften Atmosphäre der alten Zeiten. Das Innere der Mühle wurde vom akademischen Künstler Marian Čižmarik eingerichtet. Er hatte der Mühle ein unverwechselbares Gesicht gegeben, das die Welt unserer Vorfahren widerspiegelt, weißt auf die lebensnotwendige Kraft des Wassers und Ungebundenheit der Natur unter Hohen Tatra hin. In unserem Restaurant können Sie die einzigartigen Maschinen und Werkzeuge sehen, die damals für die Verarbeitung von Getreide verwendet wurden, als auch die ursprüngliche Stücke von alten Möbel und Geschirr - alles sorgfältig ausgewählt und positioniert von Herrn Čižmárik. In Gašper-Mühle kann man also sehr luxuriös in der Zeit reisen.